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Smartphone oder Smartdrive?

Zu Fuss oder am Steuer, auf der Fahrbahn volle Aufmerksamkeit.

step by step

Im Strassenverkehr nicht Verstecken spielen.

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Genügend Zeit einplanen und entspannt ankommen.

Kurz nicht aufgepasst? Schon ist es passiert – Ablenkung ist oft der Grund für Unfälle im Strassenverkehr. Darum telefonieren viele im Auto über die Freisprechanlage. Aber ist die wirklich sicherer? Leider Nein! Nicht das Handy am Ohr ist in erster Linie das Problem, sondern die gedankliche und emotionale Ablenkung während dem Telefonieren. Das Strassenverkehrsgesetz fordert von den Fahrzeuglenkenden die volle Aufmerksamkeit und unterscheidet dabei nicht, ob ein Telefon in der Hand gehalten wird oder fest eingebaut ist. Ein Unterschied wird in der Ordnungsbussen-Verordnung gemacht; dort werden nur Tatbestände aufgelistet, die leicht zu überprüfen sind. Andere verbotene Tätigkeiten (z.B. das ablenkende Telefonieren ohne Mobiltelefon am Ohr) können nicht im vereinfachten Ordnungsbussen-Verfahren geahndet werden, sondern lediglich im regulären, viel teureren Anklage-Verfahren. Deshalb: Während dem Fahren „nur“ Fahren. Aufmerksam muss aber auch der Fussgänger sein. Wer die Fahrbahn betritt und gleichzeitig abgelenkt ist, gefährdet sich selber. Deshalb: Am Strassenrand kurz innehalten und sich vergewissern, dass die Fahrbahn gefahrlos betreten werden kann und erst dann gehen.

Jeder lernt den toten Winkel früher oder später im Fahrunterricht kennen. Darunter verstehen die meisten aber nur den toten Winkel hinten rechts (Velofahrer!) oder hinten links (überholende Fahrzeuge!). Was viele nicht wissen: Auch vorne gibt es einen toten Winkel. Er befindet sich hinter der sogenannten A-Säule. Das ist der Karosserie-Teil, der sich zwischen Windschutzscheibe und den Fahrzeugtüren links und rechts befindet. In den letzten Jahren ist die Säule bei den neuen Autos immer dicker geworden, weil man heute Autos so baut, dass diese Säulen das ganze Gewicht des Autos zu tragen vermögen. Wenn das Auto bei einem Unfall auf das Dach zu stehen kommt, werden so die Insassen nicht vom Gewicht des Autos erdrückt. Wie im Film dargestellt, können Fussgänger und Velofahrer von links so lange von der A-Säule verdeckt werden, bis es zu spät ist. Deshalb: Beim Fahren den Kopf seitlich hin und her bewegen und genau hinschauen. Zu Fuss: Auch Fussgänger müssen den toten Winkel der A-Säule kennen. Wer mitdenkt, kann die Gefahr früh erkennen und sich so schützen. Deshalb: Jeden Fahrstreifen erst betreten, wenn man ganz sicher ist, dass das Fahrzeug hält.

Auf Fussgängerstreifen haben Fussgänger Vortritt. Dies gilt auch für von links kommende Fussgänger. Das erfordert manchmal Geduld von den Fahrzeuglenkenden, denn besonders Kinder und alte Leute gehen oft langsamer. Kinder lernen, am Strassenrand zu warten, bis die Autos von beiden Seiten ganz still stehen. Sie gehen also erst, wenn die Fahrzeuge auf allen Fahrbahnen stehen. Mit Geduld und Toleranz kommen alle sicherer ans Ziel. Deshalb: Vor dem Zebrastreifen anhalten, auch wenn Fussgänger am linken Strassenrand warten. Auch zu Fuss lässt sich der Vortritt nicht erzwingen. Deshalb gilt für alle Verkehrsteilnehmer: Genügend Zeit einplanen und entspannt ankommen.


Die Kampagne

Gefallen dir unsere Filmchen? Dann werde Teil unserer Kampagne! Besuche unsere Facebookseite. Gerne erfahren wir mehr über deine Erfahrungen im Strassenverkehr, teile diese mit uns auf Facebook oder Twitter. Wir freuen uns auf engagierte Diskussionen.

Für Fahrlehrer: Verschickst du E-Mails an deine Schüler? Dann füge bitte den E-Mails die Adresse www.dummies-in-danger.ch hinzu. Selbstverständlich freuen wir uns über einen Link auf deiner Website. 


Unser Fokus

Die drei Filme zeigen zwei „Crash-Test-Dummies“, die wie die meisten von uns sowohl zu Fuss gehen als auch Fahrzeuge lenken. Der Rollentausch der beiden Protagonisten entspricht dem Übergang vom Fussgänger zum Fahrzeuglenker und zurück.

Für Fahrzeuglenker

Wer ein Fahrzeug lenkt, weiss, dass er auf eine Vielzahl von Regeln achten muss. Geschwindigkeit und Trägheit des Fahrzeuges erfordern eine vorausschauende Aufmerksamkeit. Vor Fussgängerstreifen muss ich als Fahrzeuglenker schon von weitem beide Strassenseiten beachten, denn Fussgänger haben von beiden Seiten Vortritt. Besonders bei schlechten Lichtverhältnissen oder glitschigen Strassen darf der Weg bis zum vollständigen Stillstand nicht unterschätzt werden. Darum gilt: Auf der Strasse gehört die volle Aufmerksamkeit dem Fahren!

Für Fussgänger

Wer zu Fuss unterwegs ist, fühlt sich oft gar nicht als Verkehrsteilnehmer. Auf Gehwegen, Trottoirs oder in Fussgängerzonen darf man sich bewegen, wie man will. Das ändert aber, sobald man die Fahrbahn betritt. Dann gelten auch für Fussgänger Verkehrsregeln. Wer zu Fuss sicher unterwegs sein will, schaut voraus und denkt mit: Werde ich gesehen? Kann das Fahrzeug noch anhalten?

  • Unser Fokus
  • Für Autofahrer
  • Für Fussgänger

Über uns

Trägerschaft

«Dummies in Danger» ist ein Projekt von «Fussverkehr Schweiz» (Fachverband der Fussgängerinnen und Fussgänger) gemeinsam mit dem Schweizerischen Fahrlehrer Verband SFV.

Fussverkehr Schweiz

Klosbachstrasse 48, CH - 8032 Zürich
Kontakt: Christian Thomas Telefon: 043 488 4034 christian.thomas@fussverkehr.ch

Fussverkehr Schweiz engagiert sich für alle, die zu Fuss unterwegs sind. Seit 1975 bringt der Verband diese Optik in die Verkehrsplanung und die Konzeption von Verkehrssicherheit ein und setzt sich so für die schwächsten Verkehrsteilnehmer ein. Fussverkehr Schweiz ist ein gemeinnütziger Verein. Er wird getragen von einer Mitgliederbasis bestehend aus Einzelpersonen, Firmen, Organisationen und Gemeinden.


Schweizerischer Fahrlehrer Verband

Postfach 8150, Effingerstrasse 8, 3011 Bern
Kontakt: Werner Waldmeier Telefon 031 812 20 10 sekretariat@fahrlehrerverband.ch

Der Schweizerische Fahrlehrer Verband SFV vertritt als Dachorganisation die Anliegen seiner Sektionen sowie der Fahrlehrerschaft auf schweizerischer Stufe. Als Partner von Behörden und Öffentlichkeit setzt er sich vorab für die Hebung der Verkehrssicherheit auf den Strassen ein. Ferner macht er sich stark für Qualitätsstandards, das Image und optimale Arbeitsbedingungen der schweizerischen Fahrlehrerschaft.


Unterstützung

Das Projekt «Dummies in Danger» wird unterstützt von:

Fonds für Verkehrssicherheit

Der Fonds für Verkehrssicherheit FVS unterstützt edukative Massnahmen zur Förderung eines sicherheitsbewussten Verhaltens aller am Strassenverkehr teilnehmenden Personen. Nach dem Grundsatz des lebenslangen Lernens richten sich die Massnahmen zielgruppengerecht an Menschen in allen Altersgruppen.
Thunstrasse 9, 3005 Bern

Schweizerischer Versicherungsverband

Der Schweizerische Versicherungsverband (SVV) ist die Dachorganisation der privaten Versicherungswirtschaft. Dem SVV sind rund 70 kleine und grosse, national und international tätige Erst- und Rückversicherer mit über 49 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Schweiz angeschlossen. Auf die Mitglieder des SVV entfallen über 90 Prozent der im Schweizer Markt erwirtschafteten Prämien der Privatversicherer.
Kontakt: Heinz Roth, Leiter Prävention und Gesundheitsförderung Telefon: 044 208 28 42


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